Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer: MENSCHEN AM SONNTAG. Reihe Film | Lektüren. München: edition text + kritik 2025.
MENSCHEN AM SONNTAG (1930) ist ein Schlüsselfilm der deutschen und internationalen Filmgeschichte, in ihm als einem Kristallisationspunkt der Film- und Kulturgeschichte der Weimarer Republik verdichten sich in einem phänomenalen Augenblick alle disparaten Tendenzen des Projektes ‚Moderne‘ unter dem Druck der Krise, im Moment eines sommerlichen Weekends von fünf jungen Menschen in der Großstadt Berlin und am Wannsee.
„Was ist das Besondere?“ fragte der Kritiker Herbert Ihering schon anlässlich der Uraufführung im Februar 1930 angesichts eines kleinen, amateurhaften Films, in dem eigentlich nichts geschieht. Iherings Frage leitet die Lektüre des Films, der hier erstmals im deutschsprachigen Raum in einer monographischen Studie untersucht wird.
„This ‚little book‘ is nevertheless great!“ Jan-Christopher Horak, Los Angeles.
Blog „Archival Spaces 391“ von Jan-Christopher Horak, Los Angeles
Buchpräsentation und Film am 12. April 2026 im Zeughauskino, Berlin

